Der Schritt ist vollzogen. Das Adobe Abo ist gekündigt und die Ersatzprogramme für den Programmwechsel sind schon eine Weile im Einsatz. Weshalb weg von Adobe? Hauptsächlich des Preises wegen und weil es (sehr) gute Alternativen gibt.

Hauptsächlich habe ich den Wechsel zu Affinity hin vollzogen. Affinity Photo, Affinity Designer und Affinity Publisher die in Zukunft Photoshop, Illustrator und InDesign ersetzen. Natürlich macht der Wechsel nicht für Jeden auch Sinn. Agenturen oder allgemein Firmen/Freelancer die im DTP-Bereich tätig sind und auch darauf angewiesen sind Daten auszutauschen werden auch weiterhin beim Platzhirsch bleiben. Zumindest so lange bis eine (nahezu) saubere Datenübernahme möglich ist. Aber für alle anderen sehe ich kein Problem den Umstieg zu wagen. Im übrigen glaube ich, dass der ein oder andere das ähnlich wie ich sieht. Zumindest tut Adobe in der letzten Zeit doch einiges dafür seine Abos mit Rabatten an den Mann zu bringen.

Wechsel_Adobe

Affinity läuft stabil

Bei den Adobe Programmen habe ich mittlerweile das Gefühl, dass (zwanghaft) Updates rausgehauen werden um den Abo Preis zu rechtfertigen. Die Programme sind doch alle ziemlich aufgebläht und laufen bei Weitem nicht mehr so stabil wie früher noch. Für meine Bedürfnisse liefern die Updates keine Verbesserungen (Performance), sondern Features die ich persönlich nicht zwingend benötige. Und dafür habe ich einfach keine Lust (mehr) den Abo-Preis zu zahlen. Bei Affinity ist es hingegen (noch) so, dass nur eine einmalige, fast schon unschlagbare, Zahlung fällig ist. Wenn in Zukunft mal ein kostenpflichtiges Update anfallen sollte bin ich dann aber auch bereit dafür was zu zahlen.

Die weiteren Programme

Auch für Lightroom und bspw. Premiere musste ein Ersatz her. Da bin ich zum einen bei Darktable als Lightroom Ersatz und DaVinci Resolve von Blackmagic als Premiere Ersatz gelandet. Darktable ist ein aufstrebendes Open Source Projekt und ich lege wirklich jedem zumindest mal einen Test nahe. Premiere hat so ziemlich die mieseste Performance von allen Adobe Programmen. DaVinci Resolve bietet hier für mich alles was ich für den Videoschnitt benötige und ist zudem kostenlos (es gibt auch eine kostenpflichtige Studio Version).

Was ich vermissen werde

Stand jetzt gibt es nur zwei Dinge die ich bei Adobe vermissen werde. Zum einen ist das die riesige Schriftenauswahl mittel Adobe Typekit und den Adobe Acrobat Pro. Für letzteren habe ich auch noch nicht wirklich einen Ersatz gefunden, was aber zu verschmerzen ist, da ich nicht unbedingt darauf angewiesen bin. Das einzige verbliebene Programm von Adobe ist bei mir somit noch der Adobe Reader.

Die Umgewöhnung

Auch wenn meine neuen Programme optisch eine gewisse Vertrautheit schaffen und ähnlich wie die Adobe Programme aufgebaut sind bedarf es doch einer gewissen Einarbeitung. Bei manchen mehr, bei manchen weniger. Hier sei vor allem Darktable erwähnt. Bei Darktable sollte man sich schon genauer mit den Funktionen auseinandersetzen. Lightroom ist da für Fotografie Einsteiger deutlich zugänglicher und die Regler leichter hin und her geschoben.

Programmauflistung (und Hinweis Jan 21)

Affinity Suite von Serif
Die Affinity Programme kauft ihr am besten direkt bei Serif auf der Website. Aktuell gibt es auch wieder eine coole Corona Aktion von Serif. Alle Programme sind wie schon im vergangenen Sommer 90 Tage lang kostenlos als Testversion zu haben und zudem um 50% günstiger bei einem eigentlich sowieso schon unschlagbaren Preis. Link: https://affinity.serif.com/de/

DaVinci Resolve von Blackmagicdesign
Hier gehts zum Videoschnittprogramm. Link: https://www.blackmagicdesign.com/de/products/davinciresolve/

Darktable
Hier gehts zum OpenSource Programm Darktable, welches für so ziemlich alle Plattformen verfügbar ist. Link: https://www.darktable.org

Nur ein kleiner Hinweis, aber es sei erwähnt. Ich verdiene an den Verlinkungen und den Empfehlungen nichts.

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